Kontakt | Czapek bei Facebook | Czapek als MZ-Bürgerreporter | Sitemap | Impressum
  • Schrift vergrößern
  • Schrift vergrößern
  • Standard wiederherstellen
  • Schrift verkleinern
  • Schrift verkleinern

Ministerpräsident Dr. Haseloff besucht Region ein Jahr nach dem Hochwasser

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. PDFDruckenE-Mail

Infrastruktur im Wahlkreis - Hochwasser 2013

Arnd Czapek, Mdl (2.v.li.) und Dr. Carlhans Uhle (m.) übergeben einen Scheck an das Zeitzer Kinderheim

„Genau 1,20 Meter stand vergangenes Jahr hier das Wasser“, erklärt Silvia Seifert, Leiterin des Kinderheims des Sozial- und Heilpädagogischen Hilfswerks gegenüber Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff am 11. Juni 2014. An diesem Tag und genau 1 Jahr nach der Flut besuchte der Landesvater die Stadt Zeitz, um sich einen Überblick über den Stand der Beseitigung der Hochwasserschäden zu verschaffen und mit Betroffenen ins Gespräch zu kommen.

Dabei erklärte Silvia Seifert, dass während des Hochwassers 2013 22 Kinder innerhalb weniger Stunden evakuiert werden mussten und der gesamte Keller des Gebäudes in der Elsterstraße unter Wasser stand. Auch die Heizung und Technik wurden dabei von den Wassermassen zerstört. „Es war keine einfache Zeit“, erklärte Silvia Seifert beim Gang durch das Gebäude und zeigte dem Ministerpräsidenten die noch unfertigen Räumlichkeiten im Keller.

Ebenfalls an der Besichtigung teilgenommen hat Oberbürgermeister Dr. Volkmar Kunze. Er fasste die Probleme vor einem Jahr so zusammen: „Ein großes Problem war nicht nur die Weiße Elster, sondern auch der Mühlgraben, dessen Pegel bis zu 60 cm in der Stunde stieg und das Wasser damit von zwei Seiten kam.“ Anhand des rasanten Anstiegs und der fehlenden Informationen bezüglich der thüringer Pegelstände blieb dabei fast nur noch das Reagieren. Hier forderte das Stadtoberhaupt die Installation eines behördeneigenen Kommunikationssystems, das dem verantwortlichen Krisenstab im Ernstfall den problemlosen Zugang zu den Pegelständen erlaubt. „Das hat 2013 nicht funktioniert“, betonte Kunze weiter.

Am Ende des Termins fasste Dr. Haseloff zusammen, „dass sich 1 Jahr nach der Flut zwar einiges getan hat, aber noch viel in Arbeit ist.“ Er wünschte insbesondere den Kindern des Zeitzer Kinderheims alles Gute und Frau Seifert sowie ihren 20 Mitarbeitern etwas Durchhaltevermögen. Immerhin helfe das Land Sachsen-Anhalt nach wie vor, so dass jüngst die Antragsfrist gemäß der Richtlinie Hochwasserschäden auf den 31. Dezember 2014 verlängert worden ist.

Silvia Seifert, Oberbürgermeister Dr. Volkmar Kunze und Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff im Keller des Zeitzer Kinderheims. Foto und Text: Thomas Sagefka.

 

Presseberichte:

aus: Mitteldeutsche Zeitung vom 12. Juni 2014, S. 07-08.

© Arnd Czapek CDU 2017